Warum drei Sphären? Wie Körper, Geist und Seele endlich zusammenpassen
Die meisten Modelle trennen nur:
💠 Körper (das Sichtbare) vs. Geist (das Denkbare) – oder
💠 Körper (das Materielle) vs. Seele (das „Höhere“).
❗️Problem 1: Wo bleibt die Erfahrung? (z. B. warum ein Lied Gänsehaut macht – ist das Körper, Geist oder Seele?)
❗️Problem 2: Warum fühlen wir uns oft zerrissen zwischen „Funktionieren“ (Job, Fitness) und „Sehnsucht“ (Sinn, Liebe)?
Graboschs Antwort: Weil wir eine Sphäre vergessen – und die anderen zu grob unterteilen.
„Es geht nicht um ‚mehr‘, sondern um ‚präziser‘. Wie ein Mikroskop, das plötzlich Zellen zeigt, wo du vorher nur Fleisch gesehen hast.“
Die Trias: Körper – Geist – Seele
| Sphäre | Klassische Sicht | Grabosch’s Modell |
|---|---|---|
| Körper | Nur Materie (Muskeln, Organe) | 3 Instanzen: Materiell – Funktional – Formal (Sitz des EGO!) |
| Geist | Nur Denken (Vernunft, Logik) | 3 Instanzen: Sinnlich – Ordnend – Transzendent (Brücke zur Seele) |
| Seele | Vage („das Höhere“, „Gott“) | 3 Instanzen: Individuell – Universell – Ewig (kein Dogma, sondern Erfahrungsraum) |
Warum das revolutionär ist:
☯️ Praktisch nutzbar: Du kannst z. B. fragen: „Wo sitzt mein Stress? Im funktionalen Körper (Überlebensmodus) oder im ordnenden Geist (Perfektionismus)?“ – und gezielt handeln.
☯️ Keine Lücken mehr: Wo klassische Modelle sagen „Das ist einfach so“, zeigt das 3-Sphären-Modell Übergänge (z. B. wie ein Traum vom sinnlichen Geist zur individuellen Seele wandert).
☯️ Kein Dogma: Die ewige Seele ist kein Trostpflaster, sondern ein Sehnsuchtsort – ohne Moralkeule.
Die 9 Instanzen: Warum drei mal drei?
Grabosch inspirierten:
✳️ Platons Trias (frühes Christentum: Körper-Geist-Seele als Gleichberechtigte).
✳️ Neurobiologie (Hirnforschung zeigt: „Geist“ ist nicht nur Vernunft, sondern auch Sinnesverarbeitung und unbewusste Muster).
✳️ Quantenphysik (Teilchen sind weder Welle noch Teilchen – sondern beides, je nach Blickwinkel. Ähnlich: Die Seele ist weder individuell noch universell – sondern beides).
Beispiel für eine Instanz:
⚠️ Formaler Körper (EGO-Sitz): Klassisch: „Das EGO gehört zum Geist!“
⚠️ Grabosch: „Nein – es ist eine Form zwischen Körper und Geist. Wie ein Spiegel, der dir zeigt, was du glaubst, zu sein.“
⚠️ Praktisch: Wenn du dich im Spiegel kritisch betrachtest, ist das ein Dialog zwischen formalem Körper (Spiegelbild) und ordnendem Geist („Bin ich gut genug?“).
Warum das keine Esoterik ist
🟢 Keine „höhere Wahrheit“: Das Modell sagt nicht „So ist es“, sondern „Probier’s aus – und schau, ob es dein Leben erklärt.“
🟢 Wissenschaftskompatibel: Die Unterteilung in Instanzen entspricht z. B. Hirnarealen (Kleinhirn = funktionaler Körper; Präfrontaler Cortex = ordnender Geist).
🟢 Alltagstauglich: Du brauchst keine Meditation – nur die Frage: „In welcher Instanz bin ich gerade gefangen?“
„Es geht nicht um Erleuchtung. Es geht darum, morgens aufzustehen und zu wissen: Ah, heute streikt mein funktionaler Körper – und nicht Ich bin ein Versager.“
Die größte Provokation: Die Seele ist kein Einzahl
🌈 Individuelle Seele: Deine Talente, Traumata, Erinnerungen
🌈 Universelle Seele: Das kollektive Bewusstsein (warum du dich in manchen Menschen „sofort verstanden“ fühlst).
🌈 Ewige Seele: Der Sehnsuchtsort – nicht als Belohnung, sondern als Erinnerung daran, dass du mehr bist als deine Form.
„Gott war der Nebel, der alles verdeckte. Die Seele ist der Wind, der ihn wegbläst.“
Wo verortest du dein aktuelles ‚Problem‘? Im ordnenden Geist (Grübeln)? Im formalen Körper (Selbstzweifel)? Oder traust du dich, die Tür zur individuellen Seele zu öffnen? Schreib’s in die Kommentare – oder lies im Buch, wie du die Instanzen nutzt.

Wir können hier nur die Essenz des Modells zusammenfassen. Um die gesamte Geschichte der Theorie zu studieren, empfehlen wir das zugrunde liegende Buch: „Tanze mit den Engeln“.
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Tanze mit den Engeln
Noch nie gab es so viele Informationen darüber, wie wir funktionieren und in welcher Welt wir leben. Leider scheinen wir uns in der erkennbaren Vielfalt zu verlieren. Verzweifelt suchen wir nach einfachen Erklärungen, die unsere geistige Überforderung in Grenzen halten. Das macht uns empfänglich für Manipulationen aller Art, die sogar die Unterwerfung als Ausweg aus der Seelenqual attraktiv erscheinen lassen. Doch wie kann man sich selbst in seiner Einzigartigkeit erkennen, ohne den Verstand zu verlieren, und was ist eigentlich die Seele? Diese Frage stellte sich auch der Künstler Horst Grabosch und entwarf aus einer ehrlichen Innenschau heraus ein leicht verständliches Modell des Zusammenspiels von Körper, Geist und Seele. Mit diesem Werkzeugkasten im Gepäck fand er so viele Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, dass er sich entschloss, dieses Buch zu veröffentlichen. Philosophie, Musik, Poesie, Politik und Alltagsgeschichten vermischen sich in seinen Beobachtungen zu einem geradezu berauschenden Erkenntniscocktail.