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Materieller Körper - 3-Sphären-Modell - SpielTrans

Die Geburt des 3-Sphären-Modells

Warum ein Musiker begann, die Seele zu vermessen

„Manchmal braucht es einen schwarzen Pudel, um den Teufel im Detail zu erkennen.“ So beginnt Horst Grabosch’s Suche nach einem Werkzeug, das mehr ist als ein Ratgeber für Ernährung, Fitness oder Achtsamkeit. Es ist die Geschichte eines Künstlers, der nach 66 Lebensjahren feststellte: Die Welt läuft uns davon – und wir mit ihr. Doch statt sich in die resignative Ecke zu stellen („Ich kann eh nichts ändern“), entschied er sich, den Pudel beim Schwanz zu packen. Das Ergebnis? Ein Modell, das Körper, Geist und Seele nicht als getrennte Welten betrachtet, sondern als dynamisches Geflecht – inspiriert von Goethe, Platon und der eigenen, unruhigen Biografie.

Der Klang, der fehlte: Vom Dienstleistungstrompeter zum Seelenforscher

Grabosch war Musiker. Jahrzehntelang. Doch während seine Trompete tönte, blieb eine Frage stumm: Warum fühlt sich Erfolg oft wie ein fremdes Kleid an? Die Antwort fand er nicht in Noten, sondern in der Lücke zwischen Kunst und Überlebenskampf. Als „Dienstleistungstrompeter“ funktionierte er perfekt – als Künstler hungerte seine Seele. Dieser Widerspruch wurde zum ersten Stein in seinem Modell:

☯️ Arbeitsleben vs. Ruhestand? Nein. Funktionieren vs. Erleben.
☯️ Die moderne Welt verlangt von uns, entweder produktiv oder erfüllt zu sein. Grabosch fragte: Warum nicht beides?
☯️ Sein Verdacht: Wir sind überfordert, weil wir mit Werkzeugen hantieren, die nur Teilaspekte unseres Seins bedienen (Yoga für den Körper, Meditation für den Geist – aber wer ordnet das Ganze?).

„Ich wollte kein weiteres Selbstoptimierungs-Tool, sondern eine Landkarte, die zeigt, wie alles zusammenhängt.“

Der Osterspaziergang: Warum Faust recht hatte (und wir uns täuschen)

Goethes „Faust“ begleitet einen schwarzen Pudel – der sich später als Mephisto entpuppt. Grabosch erkennt darin das Symbol für unsere blind spots:

☯️ Wir sehen die Kriege, Klimakrisen, Burnouts – doch wir handeln, als wären wir nur Zuschauer.
☯️ Die beliebteste Ausrede: „Ich allein kann nichts ändern.“ (Spoiler: Das ist gelogen.)
☯️ Sein Modell entstand aus der Wut über diese kollektive Verantwortungsflucht – und der Einsicht, dass jeder Einzelne der Hebel für Systemwandel ist.

„Der Pudel ist kein Teufel. Er ist der Hinweis, dass wir das Ruder wieder selbst in die Hand nehmen müssen.“

Die drei Türen, die niemand öffnet

Grabosch stolperte über eine einfache Frage: Warum fühlen wir uns leer, obwohl wir „alles haben“?

🏷 Tür 1: Wissenschaft – erklärt die Welt, aber nicht unser Erleben von ihr.
🏷 Tür 2: Religion – verspricht Sinn, verheddert sich aber in Dogmen (siehe: „Gott als Popanz“).
🏷 Tür 3: Esoterik – flüstert von „Seelenarbeit“, ohne zu sagen, wo die Seele eigentlich sitzt.


Sein Schluss: Wir brauchen ein eigenes Werkzeug. Eines, das:


✅ Körper (Materie) + Geist (Bewusstsein) + Seele (Transzendenz) gleichzeitig denkt.
✅ Keine Kompromisse macht (weder mit der Ratio noch mit der Intuition).
✅ Praktisch ist – wie ein Baukasten, den jeder nach seinen Talenten füllt.

„Ich wollte kein Buch schreiben. Ich wollte tanzen – mit den Engeln, mit dem Leben, mit mir selbst.“

Der erste Schritt: Die Nebelmaschine abstellen

Das größte Hindernis? Gott. Nicht als Konzept, sondern als verstopfte Schnittstelle.

  • Als Christ hatte Grabosch gelernt, auf „Gottvertrauen“ zu bauen. Doch der Begriff war zur leeren Hülle geworden – zu sehr mit Macht, zu wenig mit Erfahrung verbunden.
  • Seine Radikalkur: Gott durch „Seele“ ersetzen. Plötzlich wurde alles klarer:
    • Die individuelle Seele (Talente, Erinnerungen) ist greifbar.
    • Die universelle Seele (kollektives Bewusstsein) wird erlebbar.
    • Die ewige Seele bleibt Sehnsuchtsort – ohne moralischen Zeigefinger.

„Es ging nicht um Gottesleugnung, sondern um eine Sprache, die mein Gehirn versteht.“

Warum das Modell jetzt kommt

Grabosch hätte das Buch mit 30 schreiben können. Doch erst mit 66 hatte er:

  • Genug Scheitern gesammelt, um Demut zu lernen.
  • Genug Erfolg, um zu wissen: Erfüllung ist kein Ziel, sondern ein Nebenprodukt.
  • Genug Wut, um die Arbeitsteilung der Moderne infrage zu stellen („Warum darf nur der Körper joggen, während die Seele verhungert?“).

„Dieses Modell ist kein Ratgeber. Es ist eine Kampfansage – an die Bequemlichkeit, die uns einredet, wir seien ohnmächtig. Die gute Nachricht? Du musst nicht glauben. Du darfst ausprobieren.“

Tanze mit den Engeln - Buch von Horst Grabosch

Wir können hier nur die Essenz des Modells zusammenfassen. Um die gesamte Geschichte der Theorie zu studieren, empfehlen wir das zugrunde liegende Buch: „Tanze mit den Engeln“.

Wir verlinken hier auf den Shop von Amazon (Klick auf Cover). Weitere Einkaufsmöglichkeiten auf der Webseite des Autors.

Tanze mit den Engeln

Noch nie gab es so viele Informationen darüber, wie wir funktionieren und in welcher Welt wir leben. Leider scheinen wir uns in der erkennbaren Vielfalt zu verlieren. Verzweifelt suchen wir nach einfachen Erklärungen, die unsere geistige Überforderung in Grenzen halten. Das macht uns empfänglich für Manipulationen aller Art, die sogar die Unterwerfung als Ausweg aus der Seelenqual attraktiv erscheinen lassen. Doch wie kann man sich selbst in seiner Einzigartigkeit erkennen, ohne den Verstand zu verlieren, und was ist eigentlich die Seele? Diese Frage stellte sich auch der Künstler Horst Grabosch und entwarf aus einer ehrlichen Innenschau heraus ein leicht verständliches Modell des Zusammenspiels von Körper, Geist und Seele. Mit diesem Werkzeugkasten im Gepäck fand er so viele Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, dass er sich entschloss, dieses Buch zu veröffentlichen. Philosophie, Musik, Poesie, Politik und Alltagsgeschichten vermischen sich in seinen Beobachtungen zu einem geradezu berauschenden Erkenntniscocktail.