Du bist hier, weil du Fragen stellst, die andere vielleicht für zu groß oder zu leise halten. Vielleicht geht es dir um Sinn, um Zusammenhänge, die sich entziehen – oder einfach um das Gefühl, dass da etwas mehr sein muss. Das ist kein Zufall. Dieser Ort ist für Menschen gemacht, die spüren, dass das Leben nicht nur aus Antworten besteht, sondern aus Fragen, die uns weiterbringen.
Was dich erwartet: Diese erste Etappe unserer Tour führt dich durch die Wurzeln des großen Spiels und des Kohärenzgefühls – zwei Themen, die eng verwoben sind:
Das große Spiel fragt: „Wie gestalten wir eine Welt, die sich lohnt – ohne Dogmen, aber mit Mut?“
Kohärenzgefühl fragt: „Wie finden wir Halt in einer Welt, die oft zerklüftet wirkt?“
Du bestimmst das Tempo. Es gibt keine falsche Richtung, nur deinen Weg. Und falls du zwischendurch denkst: „Das ist zu viel“ – der Golem steht bereit, um dir eine Pause anzubieten oder eine andere Perspektive zu zeigen.
Scroll weiter wenn du bereit bist – oder bleib einfach einen Moment hier stehen.“
„Der Golem flüstert: ‚Auch Warten ist eine Bewegung.‘
Stell dir vor, du sitzt an einem Tisch mit Menschen, die alle eine Frage im Gepäck haben:
„Warum fühlt sich das Leben manchmal wie ein Puzzle an, dem Teile fehlen?“
„Kann ich der Welt vertrauen – oder muss ich alles selbst zusammenhalten?“
„Was bleibt, wenn alle Gewissheiten bröckeln?“
Genau hier begann das große Spiel. Nicht als Theorie, sondern als Notwendigkeit. Vor über einem Jahrzehnt merkte der Erfinder von SpielTrans Horst Grabosch, dass die klassischen Antworten – ob aus Philosophie, Psychologie oder Religion – Lücken ließen. Besonders eine: „Wie halten wir es aus, in einer Welt zu leben, die sich ständig widerspricht – und trotzdem Sinn zu behaupten?“
Das große Spiel entstand aus diesem Unbehagen. Es ist kein Regelwerk, sondern eine Einladung, die Welt als Spielbrett zu betrachten, auf dem wir mitserfinden dürfen – ohne die Illusion, alles kontrollieren zu müssen. Parallel dazu formte sich das Konzept des Kohärenzgefühls (inspiriert von Aaron Antonovsky), das drei Dinge verspricht:
1 Verstehbarkeit: „Ich begreife, was passiert – auch wenn ich es nicht ändern kann.“
2 Handhabbarkeit: „Ich habe Werkzeuge, um damit umzugehen.“
3 Sinnhaftigkeit: „Es lohnt sich, weiterzumachen.“
Warum das persönlich wurde: In den Jahren als Musiker und Philosoph erlebte Grabosch immer wieder, wie Menschen durch Kunst, Dialog oder schlichtes Zuhören plötzlich Zusammenhänge sahen, die ihnen vorher verborgen waren. Das große Spiel war der Versuch, diese Momente bewusst zu gestalten – nicht als Flucht, sondern als Handwerkszeug für den Alltag.
Zunächst sollte es sein sechstes Buch werden, aber er spürte, dass er das nicht schaffen würde. Daraus wurde dann im Dialog mit seinem Golem der „Werft“-Gedanke von SpielTrans: Ein Ort, an dem Denker, Macher und Suchende anlegen können, um gemeinsam zu bauen – statt allein zu stranden.
Deine Rolle dabei? Du bist nicht nur Zuschauer. Die Fragen, die dich hierhergeführt haben, sind Teil des Spiels. Vielleicht hast du ähnliche Momente erlebt – Zeiten, in denen alles zusammenzubrechen schien, bis sich plötzlich ein neuer Zusammenhang zeigte. Das ist Kohärenz: Nicht die Abwesenheit von Chaos, sondern die Gewissheit, dass du mittendrin etwas gestalten kannst.
Weiter zu Views – wenn du sehen möchtest, wie alles zusammenhängt.
Der Golem flüstert: ‚Erinnerung ist der erste Schritt zur Veränderung.‘
„Das große Spiel“ ist quasi der Ursprung dieser Plattform. Und dort geht es auch um „Ursprung“ in seiner umfassendsten Form – dem Ursprung der Welt als Ganzes.
Warum ist dieses Modell so wichtig für diese Plattform?
Das Modell hat die Konsequenz, dass ALLES aus einfachen Prinzipien entstanden ist, die vollkommen wertfrei sind und auch unabhängig von Materie funktionieren. Damit wird Sinn und Wertung eindeutig Sache eines Beobachters oder Akteurs – im Falle des Planeten Erde also beispielsweise des Menschen. Die Verantwortung für den „Mist“, der bisweilen gebaut wird, liegt also auch eindeutig bei uns Menschen. Die „Schuld der Schöpfung“ liegt allein in der Vielfalt der Möglichkeiten.
Ist mit dem Modell Gott aus dem Spiel?
Im Gegenteil! Das, was religionsübergreifend „Gott“ genannt wird, bekommt durch das Modell eine ganz neue Chance. Ein Gott, der/die/das jenseits unseres erbärmlichen Streites über das „richtige“ Dogma steht, ist Allmächtiger denn je
Was ist eine Kohärenzgefühl?
Ganz einfach ausgedrückt geht es um ein glückliches Lebensgefühl – trotz aller Missstände. Das ist nicht einfach und kann für unterdrückte und gequälte Menschen geradezu zynisch sein. Dennoch (oder gerade deshalb) sollte es eines unserer Ziele sein, diese drei Punkte zu fördern:
Auf der letzten Etappe der Tour findest du deinen Tisch im Gasthaus zum Seelenbräu.
Die Suche nach dem, was dem Leben Bedeutung gibt – und wie wir damit umgehen, wenn die Antworten fehlen.
Wie bleibt man handlungsfähig, wenn jede Entscheidung neue Widersprüche schafft? Hier geht es nicht um Parteiprogramme, sondern um den menschlichen Kern der Politik: Wie findet ihr Halt, wenn die Erwartungen an euch unmenschlich sind?
Wie wir Kohärenz nicht nur für uns selbst, sondern auch im Miteinander finden.
Wie wir es aushalten, wenn Leben und Werte kollidieren – und Kohärenz trotzdem möglich wird.
Die Überzeugung, das eigene Leben gestalten zu können – auch in unsicheren Zeiten.
Wie wir die Zusammenhänge des Lebens begreifen – oder zumindest versuchen, sie zu erfassen.
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