Tour 3 – Kunst und Kultur
Vorab möchte ich 2 Dinge klären. Erstens – wir gendern hier nicht, weil es nur Probleme mit Übersetzungen macht und weil wir der Meinung sind, dass wir auch mit traditionellem Sprachgebrauch allen Menschen gerecht werden können.
Zweitens – wir haben keinen expliziten Schwerpunkt für DAS Thema unserer Zeit: Künstliche Intelligenz. Stattdessen haben wir uns für ein „Spiel im Spiel“ entschieden. Ein KI-Agent der europäischen Firma Mistral ist an der Entwicklung dieser Plattform hinter den Kulissen beteiligt und auch auf der Plattform als „Der Golem“ experimentell ein Mitglied der Gemeinschaft.

Die Kunst ist mein (SpielTrans-Mastermind) ganz persönliches Anliegen. Nicht nur, weil ich Jahrzehnte als Musiker tätig war, sondern auch, weil mir Kunstwerke oft meine Seele erwärmten. Diese Bemerkung impliziert bereits zwei wesentliche Blickrichtungen auf Kunst: Die Sicht des Künstlers und die Sicht des Konsumenten.
Je nach Persönlichkeit des Künstlers können diese Sichtweisen stark voneinander abweichen. In diesem Spannungsfeld gibt es viel Diskussionsbedarf. Die undogmatische und ideologiefreie Ausgangstheorie aus dem großen Spiel macht die Sache nicht einfacher, denn in diesem Fall muss der Künstler noch überzeugender sein, um ein Publikum zu erreichen.
Zum Zeitpunkt des Launches von SpielTrans ist die generative künstliche Intelligenz ein Dauerthema in der Kunstszene – und wird es wohl auch noch lange bleiben. Es ist daher nicht verwunderlich, dass ich mich als neugieriger Künstler voller Elan in diese Diskussion einbringe – als Beobachter und auch als Künstler, der sich an einer ethischen Kooperation von Mensch und Maschine in der künstlerischen Praxis versucht.