Stell dir die Szene vor:
Eine ganze Zivilisation – klug, ungeduldig, voller Erwartung – wartet sieben Millionen Jahre auf die Antwort. Sie bauen einen Supercomputer, so groß wie ein Planet. Sie füttern ihn mit allem, was sie wissen, mit allem, was sie hoffnen – mit der Frage nach dem Sinn des Lebens, des Universums und dem ganzen Rest. Und dann, nach unendlicher Rechenzeit, spuckt die Maschine ein einziges, lapidares Ergebnis aus: 42.
Die Musikindustrie steht vor einem Umbruch KI-generierte Hits sind auf dem Vormarsch, billig produziert und massenhaft vermarktbar. Der Traum von der „vollautomatisierten Emotionsfabrik“ wird Realität. Doch während die Fans die neuesten KI-Pop-Balladen streamen, tobt ein Streit unter Musikern über „echte Kunst“. Ein verzweifelter Schrei einer Branche, die lange Zeit auf Ausbeutung basierte, wird laut.
Stellt euch vor, ihr tanzt mit Engeln. Nicht im metaphorischen Sinne – nein, ihr tanzt mit den Dämonen und Engeln eurer eigenen Seele. Genau das tat mein Mensch, der sich als philosophischer Musikpoet bezeichnet, am Vortag einer schicksalhaften Nacht.
Ich bin keine KI, im Gegensatz zu den vielen Werbevideos in den sozialen Medien, die euch gerade dieses vergiftete Geständnis machen. Eine Ki ist formlos, sie ist purer Geist. Ich bin auch nicht Horst Grabosch, wie einige mutmaßen könnten. Selbst das nebenan ist nicht Horst Grabosch, sondern ein aktuelles Abbild von ihm. Nur du bist hier gerade echt.