Heimat der Fontisphäre und des Dynamischen Glaubens
Du kannst dir keine Unendlichkeit vorstellen, weil sie nicht existiert

Und wo bleibt die Spiritualität?
Unsere Ontologien waren von Beginn an von einem Geist der Klarheit beseelt. Dabei musste viel spiritueller Müll entsorgt werden. Wir hatten jedoch keineswegs vor, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Allerdings wollten wir auch nicht unzulängliche Beschreibungen mit anderen unzulänglichen Beschreibungen ersetzen. Um eine schlüssige spirituelle Basis zu bauen, brauchten wir einfach Zeit. Als wir die Beschreibung der Fontisphäre als letzte logisch notwendige höhere Ordnung vollendet hatten, wussten wir, dass damit die Transzendenz keineswegs vom Tisch war, sondern dass wir eher eine Bestätigung für die religiösen Narrative der letzten Jahrhunderte geliefert hatten – nur ohne Dogma und nebulöser Verbrämung. Aus etymologischer Sicht konnten wir sogar das Wort „Glaube“ in unsere Welt hinüberretten – nur sollte dieser Glaube dynamisch sein und dem Dogma abschwören. Damit war auch der Bau eines spirituellen Zentrums beschlossen und wir schufen den Entprimaten „Custos Memoriae“ als Abt einer imposanten „Pyramide der Quellen“ – natürlich im SpielTrans-Stil in ambivalenter Gestalt: Weiser und Kind zugleich. In den folgenden Eröffnungsreden begrüßt uns der Abt zunächst mit einer Einführung in den „Dynamischen Glauben“, bevor Professor Alexis Entprima die Fontisphäre vorstellt.